EHRENGRÄBER FÜR VERDIENTE PERSÖNLICHKEITEN

Dienstag, 24. Januar 2017

So werden Ehrengräber in Berlin gekennzeichnet.

Vor dem Hintergrund der Berichterstattung im Stadtteilkurier des Weser-Kurier über verwilderte und aufgehobene Grabstellen bekannter Bremer Persönlichkeiten hat sich der stellvertretende Landes- vorsitzende und Sprecher der Bremer CDA, Peter Rudolph, dafür ausgesprochen, im Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen in der Freien Hansestadt Bremen einen Passus über Ehrengrabstätten für Persönlichkeiten mit besonderen Verdiensten aufzunehmen, wie sie u.a. das Berliner Friedhofsgesetz beinhaltet. Peter Rudolph:“ In Berlin können durch Beschluss des Senats die Grabstätten von Verstorbenen, die hervorragende Leistungen mit einem Bezug zu Berlin vollbracht oder die sich durch ihr überragendes Lebenswerk um Berlin verdient gemacht haben, als Ehrengrabstätten anerkannt und gekennzeichnet werden. Für dies Ehrengrabstätten übernimmt das zuständige Bezirksamt die Kosten für die Grabpflege, für die Instandhaltung der Grabstätte und des Grabmals sowie für die Verlängerung des Nutzungsrechts, sofern diese Kosten nicht von Angehörigen oder Dritten getragen werden. Eine entsprechende Regelung würde auch Bremen gut anstehen. Es ist eine Schande, wenn das Andenken verdienter Bürgerinnen und Bürger in Vergessenheit gerät, nur weil sich niemand mehr für den Erhalt und die Pflege ihrer Grabstätten verant- wortlich fühlt. Der Umweltbetrieb Bremen verweist auf seinen Internetseiten zu Recht darauf, dass sich die städtischen Friedhöfe in Bremen durch eine besondere gestalterische Schönheit auszeichnen und neben Hinterbliebenen auch viele Bürgerinnen und Bürger anziehen, die hier Ruhe und Entspannung suchen. Gerade die Gräber und Grabmale bekannter Persönlichkeiten stehen dabei bei Besuchern im besonderen Interesse und sollten daher langzeitig auffindbar sein und ein würdiges Erscheinungsbild bieten.“